KünstlerInnen

Aglaja Vollstedt wurde 1990 in Neu-Ulm geboren, im Alter von vier Jahren erhielt sie ersten Violin- und Klavierunterricht bei ihrer Mutter Andrea Vollstedt. 2007 wechselte sie als Jungstudentin in die Klasse von Prof. Roman Nodel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim, wo sie auch ihr Vollstudium absolvierte. Orchestererfahrung sammelte sie in der Sinfonietta Ulm, im Bayerischen Landesjugendorchesters, sowie im Bundesjugendorchester, der Jungen Deutschen Philharmonie und im Gustav Mahler Jugendorchester. In der Spielzeit 2014/2015 war sie Praktikantin der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern. Aushilfstätigkeiten führten sie zum Münchner Rundfunkorchester sowie zum Philharmonischen Orchester Heidelberg. Seit September 2016 ist sie Mitglied der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz. Ihre kammermusikalische Ausbildung erhielt sie u.a. bei Kammermusikkursen des Bayerischen Landesjugendorchesters, des Bayerischen Rundfunks, der Schwetzinger SWR Festspiele und im Rahmen der Stiftung Überregionale Kammermusikförderung bei Prof. Friedemann Berger an der Hochschule für Musik und Theater München. Sie ist mehrfache Preisträgerin des Wettbewerbs „Jugend Musiziert“ in den Kategorien Violine solo,  Klavierbegleitung und Klavier vierhändig. 2015 gewann sie den 3. Preis des 1. Internationalen Thöne Wettbewerbs für Violine in Mülheim an der Ruhr. Stipendien erhielt sie von der Ramsperger-Stiftung, den Sommerlichen Ulmer Musiktagen, den Schwetzinger SWR Festspielen, der Wilhelm-Müller-Stiftung und von Live Music Now Rhein-Neckar. Als Organistin ist sie an mehreren Kirchen tätig, 2007 absolvierte sie das C-Kantorenexamen an der Hochschule für evangelische Kirchenmusik in Bayreuth.


Georg Michael Grau, geboren1989 in Lauingen/Donau, erhielt seinen ersten Klavierunterricht bei Edelgard Lübke in Sontheim/Brenz und war später Vorstudent bei Karl-Wilhelm Berger in Stuttgart und bei Prof. Elza Kolodin in Freiburg. Er begann sein Musikstudium an der Hochschule für Musik Freiburg und setzte es in der Klasse von Prof. Michael Hauber an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim fort. Als Stipendiat des DAAD und der Studienstiftung des deutschen Volkes absolvierte er sein Masterstudium bei Prof. Ian Fountain an der Royal Academy of Music in London. Später studierte er bei Prof. Michael Hauber im Studiengang Konzertexamen an der Stuttgarter Musikhochschule. Er wurde 2014 als Solist und 2015 als Kammermusiker bei den Deutschen Musikwettbewerben in Bonn und Lübeck ausgezeichnet und in die 59. und 60. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler des Deutschen Musikrats aufgenommen. Konzerte im In- und Ausland führten ihn zu den BBC Proms in London, dem Klavierfestival Ruhr, sowie in die New Yorker Carnegie Hall, die Berliner Philharmonie, die Münchner Residenz, Laeiszhalle Hamburg und die Meistersingerhalle Nürnberg. Er konzertierte mit Orchestern wie den Nürnberger Symphonikern, der Norddeutschen Philharmonie Rostock, den Münchner Symphonikern oder dem Kurpfälzischen Kammerorchester. Im Frühjahr 2018 nahm er zusammen mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen im Rahmen einer Ersteinspielung die beiden Klavierkonzerte des romantischen Komponisten Eduard Franck beim Label cpo auf.

Gemeinsam mit der Sopranistin Sheva Tehoval ist für Ende 2018 eine CD-Produktion mit Liedern Richard Strauss' geplant (Label TYXart). Dabei werden originale Lieder Richard Strauss' mit den 12 Strauss-Liedbearbeitungen für Klavier solo Max Regers gegenübergestellt. Außerdem umfasst seine Diskographie das sogenannte 6. Klavierkonzert Beethovens, die Transkription des Violinkonzerts vom Komponisten selbst, aufgenommen mit den Münchner Symphonikern.

 

www.georgmichaelgrau.de


 

Michael Bosch wurde 1992 in Heidenheim geboren. Seinen ersten Unterricht erhielt er im Alter von acht Jahren bei Mechthild Hawlitzky. 2006 wechselte er in die Celloklasse von Alina Kudelevic- Müller an die städtische Musikschule Giengen. Seit 2009 war er Vorstudent bei Professor Wen-Sinn Yang an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in München.Seit 2012 setzte Michael Bosch dort sein Studium fort, ehe er seinen Bachelor im Sommer 2016 mit Auszeichnung abschloss. Meisterkurse bei Frans Helmerson Claudio Bohorquez, Anner Bylsma, Lazlo Fenjö, Kristin von der Goltz, Antonio Menesses und Wolfgang Boettcher gaben ihm wichtige musikalische Impulse. Michael Bosch gewann zahlreiche Preise unter anderem einen 1. Preis beim internationalen Wettbewerb „Pietro Argento“ in Italien, einen 1. Preis beim „Carl-Schroeder-Wettbewerb“ in Sondershausen (Thüringen) sowie Preise beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Beim internationalen „Mrawinsky-Wettbewerb“ 2008 in St. Petersburg wurde ihm ein Sonderpreis verliehen, der mit einer Einladung zu einem Konzert mit dem Akademischen Sinfonieorchester St. Petersburg verbunden war. Kürzlich gewann er den 1.Preis sowie den Publikumspreis des Kulturkreis-Gasteigwettbewerbes in München. Als Solist gab er Konzerte mit verschiedensten Orchestern wie z.B den Bad Reichenhallern Philharmonikern, dem Akademischen Sinfonieorchester St. Petersburg, der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz oder der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg. Seit 2007 ist er Stipendiat der Hermine-Klenz-Stiftung, außerdem war Michael Bosch einige Jahre Mitglied im Bundesjugendorchester. In dieser Spielzeit 2017/2018 war er zunächst Akademist am Staatstheater in Nürnberg und hat dort jetzt einen Zeitvertrag inne. Ab Mai 2019 ist er bei den Nürnberger Symphonikern engagiert.

 


Felix Weischedel, 1984 in Giengen/Brenz geboren, erhielt seinen ersten Bratschenunterricht im Alter von sechs Jahren an der Musikschule Giengen. Erste Orchestererfahrung sammelte er im Jugend- und Kammerorchester Giengen, mit denen er auch solistisch auftrat. Außerdem spielte er in der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg und war von 2002 bis 2004 Mitglied der „Deutschen Streicherphilharmonie“ unter der Leitung von Prof. Michael Sanderling. 2004 begann er sein Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim bei Prof. Franziska Dürr, das er 2010 mit Bestnote abschloss. Bis 2013 schloss er ein Aufbaustudium im Fach „Orchestersolist“ an. Zusätzlich besuchte er Meisterkurse u.a. bei Prof. Roland Glassl und Prof. Silvia Simionescu. Konzertreisen mit Kammerensembles und Orchestern führten ihn nach Italien, Spanien, Portugal, Schweden, Norwegen, Dänemark und bis nach New York. Berufliche Erfahrung sammelte er bereits während seines Studiums, als er beim Badischen Staatstheater Karlsruhe mehrere Zeitverträge hatte und beim Kurpfälzischen Kammerorchester sowie am Nationaltheater Mannheim als Aushilfe tätig war. Seit der Spielzeit 2013/14 steht er beim Gürzenich-Orchester Köln unter Vertrag und spielt als Aushilfe in namhaften Orchestern wie dem WDR-Sinfonieorchester und dem WDR-Rundfunkorchester Köln.


Meike Pfister wurde in Heidenheim/BadenWürttemberg geboren. Sie erhielt schon früh eine fundierte musikalische Ausbildung im Klavier- Orgel- und Violinspiel und absolvierte bereits vor dem Studium die C-Kirchenmusik- Prüfung.

Nach ihrem Klavierstudium an der Universität der Künste Berlin folgte dort ein weiteres Diplom im Fach Musiktheorie. Ein Auslandssemester an der Université Sorbonne in Paris sowie zahlreiche internationale Meisterkurse ergänzten sowohl ihre wissenschaftliche als auch ihre künstlerische Ausbildung.

Ihr besonderes künstlerisches Augenmerk gilt der Gattung Lied. Die wesentlichsten Impulse in ihrer Ausbildung zur Liedbegleiterin erhielt sie von namhaften Liedinterpreten wie Eric Schneider, Helmut Deutsch und Anne Le Bozec.

Sie ist Lehrbeauftragte an der Universität der Künste für Gesangs- Korrepetition und weiterhin im Bereich der Musikvermittlung für Erwachsene. In ihrer Tätigkeit als Musikvermittlerin ist sie in Seminaren verschiedensten Formates an der UdK Berlin, beim Luzerner Sinfonieorchester, an der Freien Volksbühne Berlin, beim Staatstheater Magdeburg und im Rahmen der Arosa Musikkurswochen in der Schweiz zu erleben. Konzerteinführungen und Konzertmoderationen führen sie regelmäßig in die Elbphilharmonie Hamburg, zum Detmolder Kammerorchester, ins Radialsystem Berlin und ins Konzerthaus Berlin.
Dabei ist es ihr ständiges Anliegen, auch komplexe musikalische Sachverhalte auf lebendige Art und Weise verständlich zu machen. Ein weiterer Schwerpunkt ihres musikvermittlerischen Interesses gilt zunehmend der Erforschung von Zusammenhängen zwischen musikalischen Strukturen und gesellschaftspolitischen Umständen zur jeweiligen Entstehungszeit eines Werkes.

 

www.meike-pfister.de


Das Klaviertrio Danubia wurde im April 2014 von der Pianistin Hyerim Ma, der Geigerin Aglaja Vollstedt und der Cellistin Anne Schumacher an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim gegründet.

Alle drei Musikerinnen haben vielfältige Ensembleerfahrung, in Formationen von Duo bis Oktett, als Vokal- und Instrumentalkorrepetitorin oder Orchestermusikerin.

Die Vorliebe für die Klangmöglichkeiten und das Repertoire der Besetzung Klaviertrio, sowie die Begeisterung für die gemeinsame musikalische Arbeit führten sie schließlich zusammen.

Schnell erarbeitete sich das Ensemble ein Repertoire, das sowohl die klassisch-romantische Literatur als auch unbekanntere moderne Kompositionen bis ins 21. Jahrhundert umfasst.

Unterstützung dabei erfährt es durch Unterricht bei Lehrern, Kammer- und Orchestermusikern wie Prof. Michael Hauber, Prof. Susanne Rabenschlag (Musikhochschule Mannheim), Nikolaus Boewer (Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz), Zoltan Paulich (Staatsorchester Stuttgart) und Matthias Ellinger (Verdi Quartett).

Das Trio konzertierte in Heidelberg, Mannheim und Ulm, sowie beim Festival Vielsaitig in Füssen.

Neben der Erweiterung seines Konzertrepertoires widmet sich das Ensemble auch der leichten Muse in Bereichen wie Tango oder Jazz.

 

www.danubiapianotrio.com


Die Brüder Luca und Janis Pfeifer sind gebürtige Ulmer und genossen hier ihre Klavierausbildung an der städtischen Musikschule bei Susanne Lohwasser. Beide hatten einen sehr ähnlichen musikalischen Werdegang. Sie spielten Geige als Nebeninstrument und waren als Schüler des Humboldt Gymnasiums auch Mitglied in dessen Orchester, der Sinfonietta Ulm. Schon in ihrer Schulzeit gewannen die Brüder zahlreiche Wettbewerbe, so erhielten sie insgesamt 10 Bundespreise bei Jugend musiziert und erste Preise auf diversen anderen Wettbewerben, wie dem Tonkünstler Wettbewerb, Klavierwettbewerb Bad Herrenalb und Klavierpodium München.

Janis studiert nun bei Prof. Peter Nagy in Stuttgart und Luca in Trossingen bei Prof. Raluca Wagenhäuser.

Die beiden Brüder fühlen sich auch immer noch mit ihrer Heimat Ulm sehr verbunden und sind in der Region häufig in Konzerten zu hören. Luca spielte als Förderpreisträger “Junge Ulmer Kunst” ein Solo Recital im Stadthaus Ulm und Janis war bereits zweimal Solist beim Phil. Orchester der Stadt Ulm.

Das Klavierduo Pfeifer trat erstmals öffentlich vierhändig beim Pianistenclub auf, einem Konzert von Schülern und ehemaligen Schülern der Klasse von Susanne Lohwasser.


Johanna Pschorr erhielt ihren ersten Posaunenunterricht mit 6 Jahren bei ihrem Vater an der Musikschule Rosenstein in Heubach. Bereits mit 7 Jahren folgt die erste Teilnahme am Wettbewerb „Jugend musiziert“, an dem sie bis 2009 fast jährlich teilnahm. Auf Bundesebene erreichte sie mehrere 1. Bundespreise.

Nach einigen Jahren Jungstudium an der Musikhochschule Karlsruhe bei Prof. Werner Schrietter führte sie dort 2009 ihr Vollstudium fort.

Zum Sommersemester 2011 wechselt sie an die Staatliche Hochschule für Musik Stuttgart zu Prof. Henning Wiegräbe, Matthias Gromer und Matthias Dangelmaier/Joseph Bastian/Frank Szathmary-Filipitsch.

Konzertreisen führten sie mit verschiedenen Orchestern und Solo-Programmen u.a. nach Alaska, Ägypten, Italien, Frankreich, Estland, Ungarn, China, Griechenland und Ecuador. Sie erhielt Förderpreise der Sparkasse Baden-Württemberg und ist Stipendiatin des Vereins Yehudi Menuhin „Live Music Now“.

Im Januar 2011 gewann sie das Bayreuth-Stipendium der Richard-Wagner-Gesellschaft. Bei verschiedenen Meisterkursen, wie bei David Bruchez, Stanley Clark, Henning Wiegräbe, Oliver Siefert, Frithjof Smith, Thomas Leyendecker, Christian Lindberg, Ian Bousfield und Joseph Alessi konnte sie neue Erfahrungen sammeln.

Sie war Mitglied der Jungen Oper der Staatstheater Stuttgart und in den Spielzeiten 2012/2013 sowie 2014/2015 Praktikantin am Nationaltheater in Mannheim.

Aushilfstätigkeiten führten sie u.a. zur Württembergischen Philharmonie Reutlingen und an die Theater der Städte Stuttgart, Heidelberg, Mannheim, Ulm und Pforzheim. In der Spielzeit 2015/16 war sie im Rahmen eines Zeitvertrages bei der Württembergischen Philharmonie Reutlingen engagiert. Zur Zeit spielt sie als stellvertretende Soloposaunistin am Nationaltheater in Mannheim und studiert in Düsseldorf den Exzellenzstudiengang Konzertexamen bei Prof. Matthias Gromer.