Festivalensemble 2020


Angelo de Leo (*1991) begann das Violinspiel im Alter von sechs Jahren an der Musikschule Böblingen. Bereits als Elfjähriger wurde er als Jungstudent an der Musikhochschule Stuttgart aufgenommen, wo er von Chrsitan Sikorski ausgebildet wurde. Ab 2011 studierte er in Lübeck bei Thomas Brandis, ab 2015 in Berlin bei Antje Weithaas und an der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker. Seit 2018 ist Angelo de Leo festes Mitglied der Berliner Philharmoniker. Er ist Preisträger internationaler Wettbewerbe und trat auf Festivals wie dem Schleswig-Holstein-Musikfestival oder dem Heidelberger Frühling auf. Beim Deutschen Musikwettbewerb wurde er Finalist und Stipendiat. Als Solist konzertierte er u.a. mit den Lübecker Philharmonikern und der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz. Die Deutsche Stiftung Musikleben stellt ihm eine wertvolle Violine von G.F. Pressenda, Turin 1829, zu Verfügung.


Arisa Iida wurde 1991 in Tochigi, Japan, geboren und begann im Alter von sechs Jahren mit dem Geigenspiel.

Sie studierte Violine bei Reiko Sakai und Yoko Kubo. Von 2011 bis 2014 absolvierte sie ihr Bachelorstudium bei Prof. Roman Nodel und im Anschluss daran ein Masterstudium bei Prof. Marco Rizzi an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Im Jahr 2018 führte sie ihre Studien im Studiengang “Zusatzstudium Orchestersolist” fort. Darüber hinaus erhielt sie ihre musikalische Ausbildung bei Meisterklassen von Anna Netchiporouk-Bron, dem Verdi Quartett und dem Mandelring Quartett. 2007 gewann sie den 2. Preis bei dem „29th Tochigi Student Music Competition". Während ihres Studiums war sie Praktikantin der Badischen Staatskapelle in Karsruhe und von 2016 bis 2017 Orchesteraushilfe ebenda. Von 2013 bis 2014 war sie Stipendiatin der Wilhelm-Müller-Stiftung.



Felix Weischedel, 1984 in Giengen/Brenz geboren, erhielt seinen ersten Bratschenunterricht im Alter von sechs Jahren an der Musikschule Giengen. Erste Orchestererfahrung sammelte er im Jugend- und Kammerorchester Giengen, mit denen er auch solistisch auftrat. Außerdem spielte er in der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg und war von 2002 bis 2004 Mitglied der „Deutschen Streicherphilharmonie“ unter der Leitung von Prof. Michael Sanderling. 2004 begann er sein Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim bei Prof. Franziska Dürr, das er 2010 mit Bestnote abschloss. Bis 2013 schloss er ein Aufbaustudium im Fach „Orchestersolist“ an. Zusätzlich besuchte er Meisterkurse u.a. bei Prof. Roland Glassl und Prof. Silvia Simionescu. Konzertreisen mit Kammerensembles und Orchestern führten ihn nach Italien, Spanien, Portugal, Schweden, Norwegen, Dänemark und bis nach New York. Berufliche Erfahrung sammelte er bereits während seines Studiums, als er beim Badischen Staatstheater Karlsruhe mehrere Zeitverträge hatte und beim Kurpfälzischen Kammerorchester sowie am Nationaltheater Mannheim als Aushilfe tätig war. Seit der Spielzeit 2013/14 steht er beim Gürzenich-Orchester Köln unter Vertrag und spielt als Aushilfe in namhaften Orchestern wie dem WDR-Sinfonieorchester und dem WDR-Rundfunkorchester Köln.



Michael Bosch, geb.1992 in Heidenheim, erhielt seinen ersten Cellounterricht er im Alter von 8 Jahren bei Mechthild Hawlitzky. 2006 wechselte er in die Klasse von Alina Kudelevic Müller an die Musikschule Giengen. Im Jahr 2009 wurde er Vorstudent bei Professor Wen-Sinn Yang an der Musikhochschule München, wo er im Sommer 2016 seinen Bachelor mit Auszeichnung abschloss. Er gewann zahlreiche Preise, u.a. beim internationalen "Mrawinsky-Wettbewerb" in St. Petersburg oder kürzlich den 1.Preis des Kulturkreis-Gasteigwettbewerbs in München. Als Solist konzertierte er u.a. mit dem Akademischen Sinfonieorchester St. Petersburg, der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz oder der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg. In der Spielzeit 17/18 war er zunächst Akademist am Staatstheater in Nürnberg und hatte dort später einen Zeitvertrag inne.

Seit Mai 2019 ist er bei den Nürnberger Symphonikern engagiert.



Anna-Lena Cech, geboren und aufgewachsen in Braunschweig, erhielt ihren ersten Kontrabassunterricht im Alter von 13 Jahren an der städtischen Musikschule Braunschweig. Ihr Musikstudium absolvierte sie an der Universität Mozarteum Salzburg bei Prof. Christine Hoock. Zur Ergänzung ihrer musikalischen Ausbildung besuchte sie zahlreiche Meisterkurse, u.a. bei Prof. Günter Klaus, Prof. Klaus Stoll und Prof. Dorin Marc. Von 2013 bis 2015 war sie Stipendiatin der Stiftung „Villa Musica Rheinland-Pfalz“. Orchestererfahrung sammelte sie in der Jungen Deutschen Philharmonie, sowie als Praktikantin im Staatsorchester Braunschweig und der NDR Radiophilharmonie Hannover. Seit 2016 ist Anna-Lena Cech Kontrabassistin in der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz.



 

Hye Rim Ma wurde in Südkorea geboren und erhielt bereits im Alter von vier Jahren ihren ersten Klavierunterricht. von 2000 bis 2003 besuchte sie in Korea an der Busan High School of Arts bei Yoon-Ha Hwang, Prof. Choong-Mo Kang und absolvierte 2007 ihr Bachelorstudium an der Yonsei Universität bei Prof. Geum-Bong Kim und Su-Hee Eu mit Auszeichnung. Im Oktober 2007 setzte sie ihr Studium bei Prof. Michael Hauber an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim fort, wo sie diverse Studiengänge wie Diplom Künstlerlische Ausbildung, Aufbaustudium Solistische Ausbildung, Diplom Kammermusik mit Bestnote abschloss. Neben ihrem Studium besuchte Hye Rim Meisterkurse bei Bernd Goetzke, Wladimir Krajnew, Bruno Rigutto und Wolfgang Watzinger. Zwischen 1996 und 2012 gewann sie diverse Preise bei Eum Yeon Wettbewerb, Kyung Sung Universität Musikwettbewerb, Eumkyo Wettbewerb, Korea Klavier-Duo Wettbewerb und bei der 6. Internationalen Sommerakademie Schloss Heiligenberg.

 

Hye Rim erhielt Stipendien der Yonsei Universität und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Deutschland.

 

 

Sie konzertiert als Solistin, Korrepetitorin und Kammermusikerin; So spielte sie unter anderem als Solistin mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester im Rahmen der Mozart-Gala im November 2010, 2014 und im Januar 2013 mit dem Orchester der Baden Badener Philharmonie. Derzeit ist sie Dozentin an der staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. 

 



Georg Michael Grau wurde 2014 als Solist und 2015 als Kammermusiker bei den Deutschen Musikwettbewerben in Bonn und Lübeck ausgezeichnet und in die 59. und 60. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler des Deutschen Musikrats aufgenommen.

Konzerte im In- und Ausland führten ihn zu den BBC Proms in London, dem Klavierfestival Ruhr, sowie in die New Yorker Carnegie Hall, die Berliner Philharmonie und die Münchner Residenz. Er konzertierte mit Orchestern wie den Nürnberger Symphonikern, der Norddeutschen Philharmonie Rostock, den Münchner Symphonikern oder dem Kurpfälzischen Kammerorchester.

Zu seinen Lehrern gehören Edelgard Lübke (Sontheim an der Brenz), Karl-Wilhelm Berger (Stuttgart), Prof. Elza Kolodin (Freiburg), Prof. Michael Hauber (Mannheim und Stuttgart) und Prof. Ian Fountain (London).

 



Maja Charlotte Vollstedt wurde 1997 in Ulm geboren. Im Alter von vier Jahren erhielt sie ersten Violoncello- und Klavierunterricht bei ihrer Mutter Andrea Vollstedt. Ab 2007 wurde sie zusätzlich im Fach Orgel von ihrer Schwester Aglaja Vollstedt unterrichtet.

2013 absolvierte sie das C-Organistenexamen an der Hochschule für evangelische Kirchenmusik in Bayreuth. 2015 nahm sie ebenda ihr Hauptstudium im Fach evangelische Kirchenmusik auf, 2017 wechselte sie an die Musikhochschule Lübeck, wo sie 2019 ihren Bachelorabschluss absolvierte. Seitdem studiert sie im Masterstudiengang Ev. Kirchenmusik A.

Meisterkurse bei Prof. Thierry Mechler, Prof. Michael Radulescu, Prof. Gerhard Weinberger und Prof. Henry Faires ergänzten ihre Ausbildung. Ihre Konzerttätigkeit führten sie ins In- und Ausland u.a. nach Chichester, Amsterdam und Berlin.

Sie ist mehrfache Preisträgerin des Wettbewerbs Jugend musiziert in den Kategorien Orgel solo, Violoncello solo, Klavier vierhändig sowie Klavierkammermusik.