Festivalensemble 2021


Sophie Bareis begann 2014 ihr Musikstudium bei Friedemann Röhlig und Christiane Libor an der HfM Karlsruhe. Einen Bachelor und einen Master in Operngesang später, steht sie nun am Anfang ihrer jungen Karriere.
Am Staatstheater Karlsruhe gastierte sie in "Die lustigen Nibelungen" von Oscar Straus und als Grisette in Franz Lehars "Die lustige Witwe", Mozarts Susanna sang sie in einem Projekt des jungen Kollektivs für Musiktheater Karlsruhe e.V. und als Adele aus Johann Strauss "Fledermaus" stand sie in der HfM Karlsruhe auf der Bühne. Neben weiteren Opernproduktionen im Rahmen ihres
Studiums, widmet sie sich mit viel Freude dem Oratorien- und Ensemblegesang. So ist sie als Konzertsängerin aktiv und Mitglied des Festspielchors der internationalen Händelfestspiele Karlsruhe und des Vokalensembles Rastatt.
Die junge Sängerin ist Preisträgerin des Gesangswettbewerbes Kammeroper Schloss Rheinsberg, Stipendiatin der Live Music Now Stiftung und des Richard Wagner-Verbandes Ammersee.


Die Mezzosopranistin Karina Schoenbeck studierte Gesang bei Prof. Ulrike Fuhrmann an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar. Nach dem Diplom schloss sich ein Aufbaustudium zum Konzertexamen an. Sie nahm erfolgreich an Meisterkursen bei Brigitte Fassbaender, Ingeborg Danz, Margreet Honig und Francoise Pollet teil. Sie gewann den 1. Preis beim Hochschulwettbewerb „Deutsches Lied“ in Weimar.

Engagements führten sie u.a. ans Deutsche Nationaltheater Weimar, Staatstheater Kassel, Landestheater Eisenach, Landestheater Rudolstadt, Goethetheater Bad Lauchstädt, zum Kurt- Weill- Festival Dessau und zu den Bayreuther Festspielen. Konzerte und Liederabende u.a. im Rahmen der Melos Logos Liedertage in Weimar, dem Meininger Musiksommer, im Mendelssohnhaus Leipzig, mit der Jenaer Philharmonie, beim Bachfest Thüringen, Bachwoche Stuttgart, Bachfest Zürich und beim Festival für Alte Musik „Güldener Herbst“. Zum 100. BAUHAUS Geburtstag 2019 gab sie mit Mitgliedern des mdr Rundfunksinfonieorchesters eine viel beachtete Aufführung von Schönbergs „Pierrot Lunaire“.

Solistisch debütierte sie mit Vivaldis „Gloria“ im Gewandhaus zu Leipzig unter der Leitung von Risto Joost. Ebenfalls im Gewandhaus sang sie mit Grammy Award Preisträgerin Sasha Cook zusammen einen Zwilling in „Le Martyre de Saint Sebastien“ von Claude Debussy und die Partie der Mercedes in der konzertanten Aufführung von „Carmen“ von Georges Bizet. Bei der live im Fernsehen gesendeten mdr Musiksommereröffnung 2019 sang sie die Alt-Partie in Mozarts Krönungsmesse. Eine CD- Aufnahme mit Brahms Volksliedern nahm sie mit dem Ensemble Villa Altenburg auf. Konzertourneen führten sie nach Italien, Spanien, Israel, Frankreich und in die Schweiz. Die Mezzosopranistin arbeitete u.a. mit Dirigenten wie Helmuth Rilling (Internationale Bachakademie Stuttgart), Georg Alexander Albrecht, Wolfgang Katschner (Lauttencompaney Berlin), Thomaskantor Georg Christoph Biller, Paul Goodwin, Daniel Reuss und James Gaffigan zusammen.



Die aus Oberschwaben stammende Violinistin Lena Thanner studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen bei Prof. Dr. Marina Chiche und am »Conservatoire national supérieure de musique et danse« in Lyon, Frankreich bei Prof. Marianne Piketty. 2018 schloss sie ihr Studium ab. Seitdem arbeitet sie als Geigenlehrerin an der Musikschule Gregorianum in Laupheim und ist seit der Spielzeit 2018/19 stellvertretende Konzertmeisterin am Theater Ulm. Kammermusikalische und solistische Auftritte begleiten ihren musikalischen Alltag ebenso wie ihre Unterstützung für das Kinder- und Jugendorchester in Balanya, Guatemala.

 



Aglaja Vollstedt (*1990 in Neu-Ulm) erlernte das Violinspiel bei ihrer Mutter Andrea Vollstedt und bei Prof. Roman Nodel. Ihr Studium absolvierte sie an der Musikhochschule Mannheim, seit 2016 ist sie Mitglied der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz. Orchestererfahrung sammelte sie in diversen Jugendorchestern (u.a. Bundesjugendorchester, Gustav Mahler Jugendorchester) und als Praktikantin der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern. Aushilfstätigkeiten führten sie zum Münchner Rundfunkorchester sowie zum Philharmonischen Orchester Heidelberg. Sie war mehrfache Preisträgerin bei "Jugend Musiziert" sowie beim Thöne Wettbewerb Mülheim a.d.Ruhr 2015, Stipendien erhielt sie u.a. von den Schwetzinger SWR Festspielen und von Live Music Now.



Georg Michael Grau wurde 2014 als Solist und 2015 als Kammermusiker bei den Deutschen Musikwettbewerben in Bonn und Lübeck ausgezeichnet und in die 59. und 60. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler des Deutschen Musikrats aufgenommen. Konzerte im In- und Ausland führten ihn zu den BBC Proms in London, dem Klavierfestival Ruhr, sowie in die New Yorker Carnegie Hall, die Berliner Philharmonie und die Münchner Residenz. Er konzertierte mit Orchestern wie den Nürnberger Symphonikern, der Norddeutschen Philharmonie Rostock, den Münchner Symphonikern oder dem Kurpfälzischen Kammerorchester. Zu seinen LehrerInnen gehörten Edelgard Lübke (Sontheim an der Brenz), Karl-Wilhelm Berger (Stuttgart), Prof. Elza Kolodin (Freiburg), Prof. Michael Hauber (Mannheim und Stuttgart) und Prof. Ian Fountain (London). Als Klavierlehrer unterrichtet er an der Musikschule der Stadt St.Gallen und an Musikschule Konservatorium Zürich. 2020 veröffentlichte er das Lehrwerk „Wir machen Musik!“, eine Klavierschule für Kinder ab 5 Jahren.



Matthias Neumann ist Professor für Orgel an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und an der Hochschule für evangelische Kirchenmusik in Bayreuth. Von 2009 bis 2016 war er neben seiner Bayreuther Tätigkeit Kantor an der Kirche St. Marien der Gemeinde Ohlsdorf-Fuhlsbüttel in Hamburg, bis er einem Ruf an die Hamburger Hochschule folgte. Neumann erhielt seinen ersten Orgelunterricht bei Kantor Wolfgang Westphal in Rinteln, studierte Kirchenmusik, Dirigieren und Orgel (Konzertexamen) in Hamburg, Berlin und Wien, Orgel bei Wolfgang Zerer, Roman Summereder, Leo van Doeselaar und Paolo Crivellaro, sowie Dirigieren bei Christof Prick. Er ist Bach-Preisträger der Stadt Leipzig (2012). Im Wintersemester des gleichen Jahres wurde er nach Bayreuth auf eine Professur berufen. Konzerte, Kurse und Jurytätigkeit führten ihn nach China, Hongkong, Kolumbien, Ägypten, Niederlande, Italien, Ukraine, Polen, Norwegen, Schweiz, Österreich und Russland.



Maximilian Randlinger studierte an den Musikhochschulen Hannover und München bei Prof. Andrea Lieberknecht. Meisterkurse bei Prof. Michael Martin Kofler und Prof. Felix Renggli runden seine Ausbildung ab. Neben Stipendien, wie der Studienstiftung des deutschen Volkes, der VillaMusica und des Deutschen Musikwettbewerbs, konnte er sich mehrere internationale Preise erspielen und trat als Solist unter anderem mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester auf. Zahlreiche Live-Mitschnitte belegen den kammermusikalischen Erfolg des canorusquintett mit dem er im Semifinale des ARDMusikwettbewerbs 2014 mit Sonderpreisen bedacht wurde. Seit 2016 wirkt er als Soloflötist im Münchener Kammerorchester mit. In den Spielzeiten 2018-2020 war Maximilian im Bayerischen Staatsorchester der Staatsoper München engagiert

 



Ilya Ryabokon, geboren am 15.11.1983 in Kiev (Ukraine) in einer Musikerfamilie, erhielt seinen ersten Cello-Unterricht mit 5 Jahren bei seiner Mutter. Es folgte die Aufnahme in die Schule für begabte Kinder in St. Petersburg.
In Deutschland war er regelmäßiger Preisträger beim Wettbewerb "Jugend Musiziert" auf Landes- und Bundesebene. Sein Grundstudium hat er bei Martin Ostertag (Karlsruhe) und Roland Kuntze (Mannheim) absolviert und hat bei Christoph Henkel (Freiburg) das Aufbaustudium abgeschlossen. Er trat als Solist mit dem "Georgischen Kammerorchester" aus Ingolstadt auf und nahm bei Meisterkursen teil von renommierten Cellisten wie A. Meneses, D. Grigorian und M. Ostertag teil. Außerdem war er Preisträger beim internationalen Wettbewerb "Premio Rovere D'Oro" und hatte als Leihgabe Violoncelli aus der "Landessammlung für Streichinstrumente Baden-Württemberg". Zu seiner Orchesterlaufbahn gehören u.A. der SWR Baden-Baden/Freiburg und die Royal Flemish Philharmonic Antwerpen. Seit 2013 ist er engagiert bei der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz als Stv. Solo-Cellist.
Desweiteren ist er stolz darauf regelmäßiger Teilnehmer beim "Musikfestival Schloss Brenz" sein zu dürfen und mit den Musikern und Freunden, insebsondere mit Georg Michael Grau, zu musizieren.



Der 1999 in Aalen geborene Jim Oliver Thomas, erhielt im Alter von 8 Jahren seinen ersten Kontrabassunterricht bei Hans-Peter Reich an der Musikschule in Heidenheim. Ab 2016 war er Vorstudent an der Musikhochschule Stuttgart. Im Anschluss an sein Abitur im Jahr 2018 startete er sein Bachelor Studium an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Matthias Weber. In seiner Jugend nahm Jim viele Jahre am Wettbewerb „Jugend musiziert“ teil und bekam
mehrere Preise auf Bundesebene. Seit 2013 ist er Mitglieder der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg.
Ab 2016 konnte er als festes Mitglied im Landesjugendorchester Baden-Württemberg und
im Bundesjugendorchester weitere Erfahrungen sammeln. Außerdem spielte Jim ab 2014 im Celloensemble „Cellikatessen“. Neben seinem Studium ist Jim regelmäßig in verschiedenen deutschen Orchestern tätig (u.a. Württembergische Philharmonie Reutlingen) und Mitglied im 2018 gegründeten Ensemble "pi:k" für neue Musik, das von Uwe Renz geleitet wird. Unterrichte und Meisterkurse bei Edicson Ruiz, Esko Laine, Christine Hoock, Song Choi und Reinald Schwarz ergänzen seine Ausbildung.



Felix Weischedel, 1984 in Giengen/Brenz geboren, erhielt seinen ersten Bratschenunterricht im Alter von sechs Jahren an der Musikschule Giengen. Erste Orchestererfahrung sammelte er im Jugend- und Kammerorchester Giengen, mit denen er auch solistisch auftrat. Außerdem spielte er in der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg und war von 2002 bis 2004 Mitglied der „Deutschen Streicherphilharmonie“ unter der Leitung von Prof. Michael Sanderling. 2004 begann er sein Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim bei Prof. Franziska Dürr, das er 2010 mit Bestnote abschloss. Bis 2013 schloss er ein Aufbaustudium im Fach „Orchestersolist“ an. Zusätzlich besuchte er Meisterkurse u.a. bei Prof. Roland Glassl und Prof. Silvia Simionescu. Konzertreisen mit Kammerensembles und Orchestern führten ihn nach Italien, Spanien, Portugal, Schweden, Norwegen, Dänemark und bis nach New York. Berufliche Erfahrung sammelte er bereits während seines Studiums, als er beim Badischen Staatstheater Karlsruhe mehrere Zeitverträge hatte und beim Kurpfälzischen Kammerorchester sowie am Nationaltheater Mannheim als Aushilfe tätig war. Seit der Spielzeit 2013/14 steht er beim Gürzenich-Orchester Köln unter Vertrag und spielt als Aushilfe in namhaften Orchestern wie dem WDR-Sinfonieorchester und dem WDR-Rundfunkorchester Köln.



Das Stirling Quintett ist ein Holzbläserquintett, bestehend aus Sabine Beisswenger (Flöte), Monika Wunder (Oboe), Stefanie Faber (Klarinette), Christina Heckmann (Horn) und Simone Manna (Fagott) - Musiker*innen aus dem Raum Stuttgart, teils freischaffend, lehrend oder in Orchestern in Stuttgart und Pforzheim angestellt. Der Name des Ensembles geht auf James Stirling, den Architekten der Staatsgalerie und der Hochschule für Musik und darstellenden Kunst in Stuttgart zurück und somit auf den Ort, an dem sich die Musiker*innen 2008 zum Quintett zusammen gefunden haben. Ihnen allen gemein ist die Freude am kammermusikalischen Musizieren, getragen von der Faszination der schier unendlichen Bandbreite an facettenreichen Klangkombinationen, erzeugt durch die fünf unterschiedlichen Instrumentalfarben, die die Form des Holzbläserquintetts bietet.



Das Trio Rustica setzt sich zusammen aus Angelo de Leo (Violine - Berliner Philharmoniker), Michael Bosch (Violoncello - Nürnberger Symphoniker / Staatskapelle Dresden) und Georg Michael Grau (Klavier).
Alle drei Musiker sind national und international tätig und ausgezeichnet. 2020 gründeten sie das Klaviertrio mit dem Namen Rustica um fortan gemeinsam die wunderbare Literatur für diese Ensemblezusammensetzung zu erkunden.



Für Ingrid Hausl stand Musik schon immer für Kommunikation mit dem Publikum. So entwirft, moderiert und spielt die studierte Fagottistin und Konzertpädagogin Konzerte am liebsten mit dem Ziel, besonders das junge Publikum für das Phänomen Musik zu begeistern – gerne nonverbal, weshalb sie als ergänzende Ausbildung die "Antiheldenakademie – Schule für Clowns" absolvierte.

Ingrid Hausl konzipiert die Familienkonzerte der Deutsche Radio Philharmonie und moderiert die Babykonzerte in Heilbronn und Ingolstadt. Ihre Stücke wurden bisher u.a. aufgeführt an der Staatsoper Hamburg, dem Staatstheater Weimar, beim Beethovenfest Bonn, beim Festival International d'Echternach (Luxemburg) und bei "Styriarte" (Österreich).

Daneben arbeitet Ingrid Hausl für das Musikvermittlungsprojekt MEHR MUSIK! des Kulturamts der Stadt Augsburg und unterrichtet in der Klasse Elementare Musikpädagogik der Universität Augsburg.

www.ingrid-hausl.de